Niedersachsen GEN stoppen

Mit erheblicher finanzieller Unterstützung von Niedersachsens Landwirtschafts- und Kultusministerium fand an vier hannoverschen Stützpunktschulen von 2008 bis 2012 das Mo­dellprojekt „HannoverGEN“ statt. Über 6.000 Schülerinnen aus 40 Schulen führten Experimente in Gentechniklaboren durch. Zusätzlich sind Schüler- und Lehrermaterialien zum Thema Agro-Gentechnik entwickelt worden. Aus internen Projektskizzen geht hervor, dass das Projekt mit einem Budget von 13 Mio. Euro aus niedersächsischen Steuermitteln auf 50 Schulen in Nieder­sachsen ausgeweitet werden soll. Eine öffentliche Debatte zu NiedersachsenGEN gab es bislang nicht und ist offenbar nicht im Interesse der schwarz-gelben Landesregierung.

Das Bündnis für Gentechnikfreie Landwirtschaft Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Greenpeace Hannover fordern:

• Mit Steuermitteln geförderte Projekte in Schulen dürfen nicht einseitig interessengeleitet
sein. HannoverGEN und NiedersachsenGEN müssen umgehend gestoppt werden!

• Eine möglichst umfassende naturwissenschaftliche Bildung und eine ausgewogene Auseinandersetzung
mit modernen Technologien sind zu begrüßen. Dazu gehören aber auch eine
angemessene Risikodiskussion, die Reflexion von Machtverhältnissen und Durchsetzungsstrategien
der Industrie sowie die Berücksichtigung übergeordneter gesellschaftsrelevanter
Aspekte

Termine

16.02.2019 - 31.03.2019

Ausstellung: Landwirtschaft im Wandel

28.03.2019 - 23.05.2019

Filmreihe: Filme der Hoffung

Aktuelles

Demonstration am 23. März in Oldenburg

Das Agrarbündnis Niedersachsen und Weitere rufen zur Demo auf und werben hiermit um Eure Teilnahme und Unterstützung!

 

Demo zu Fuß und mit Treckern
23. März 2019 | 11 Uhr | Auftakt Bahnhofsvorplatz | Oldenburg
Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz; mit Ständen der Bündnispartner

 

Für Wertschätzung von Mensch, Tier und Umwelt! Stadt und Land Hand in Hand

Wir wollen auf die Straße gehen und als Bäuerinnen und Bauern, von konventionell bis bio, von Tierhaltung bis Ackerbau, als Verbraucher*innen, Imker*innen, Natur- und Tierschützer*innen, als Umweltaktivist*innen, Aktive der Entwicklungszusammenarbeit, engagierte Jugendliche, Kämpfer für Arbeitnehmerrechte und als Menschen aus Stadt und Land klare Kante für zukunftsgerechte, nachhaltige Landwirtschaft und gesundes Essen zeigen.....

Demo am 23. März 2019 | 11 Uhr | Auftakt Bahnhofsvorplatz | Oldenburg

 

Kontakt für Treckerfahrer*innen:
Ihr erhaltet Informationen und könnt Euch anmelden unter:

0176 301 566 36 (Johannes)

 

Die Möglichkeit zum Pressegespräch besteht vor den Redebeiträgen ab 10:30 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz. Melden Sie sich hierfür bitte bei Canan Barski an unter Tel. (01590) 148 76 24 oder barski@oezo.de.

 

Pressekontakt bei inhaltlichen Fragen:

Ottmar Ilchmann, Tel. (0176) 4500 0760 und o.ilchmann@yahoo.de.

Pressemitteilung vom 13.03.2019 zum Download

 

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Boden ist keine Ware!

In Zeiten niedriger Zinsen und viel freiem Kapital stellen landwirtschaftliche Böden eine sichere Anlagemöglichkeit dar. Der Verkehrswert der knappen Ressource steigt seit einiger Zeit kontinuierlich an. Bereits heute werden ein Drittel der gehandelten landwirtschaftlichen Flächen in Deutschland nicht von Landwirten gekauft. Böden sind längst Gegenstand von Spekulation....

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